Frühling

Das Wasser sollte nicht zu weich sein, weil sich Pflanzen dann nicht gut entwickeln können. Testen Sie das Wasser erst auf die Härte und fügen Sie entsprechend die richtige Dosis an Maeri zu. Früher waren wir mit der Zugabe von Maeri zurückhaltend, doch mittlerweile sehen wir immer öfter, dass eine Überdosis Maeri nicht viel schaden kann. Natürlich sollte die Überdosis Grenzen haben. Behalten Sie im Auge, dass auch Maeri eine Art Düngemittel ist und dass Überdüngung zur Algenbildung führen kann.

Wenn das Wasser im April wieder wärmer wird, sollten Sie darauf achten, ob ausreichend Sauerstoffpflanzen wiedergekommen sind. Möglicherweise möchten Sie dann noch einige zusätzliche Sauerstoffpflanzen hineinstellen.

Herbst
Am wichtigsten ist die Pflege im Herbst, denn später im Winter sollen auf dem Teichboden nicht zuviel Blätter oder Schlick liegen. Nachdem die Blätter von den Bäumen gefallen sind, gehen Sie mit einem starken Schöpfnetz über den Boden und schaufeln ihn frei.

Wenn zuviel Laub oder Schlick auf dem Teichboden liegt, entstehen in der untersten Schicht Sumpfgase. Wenn sich die Fische und Frösche dort für den Winter einnisten wollen, ersticken sie.

Sumpfgase sind nicht nur für Fische und Frösche, sondern für alles Leben im Teich giftig. Wenn ein Teich grau oder schwarz gefärbt ist, ist das ein Zeichen dafür, dass sich zuviel Zeug auf dem Boden befindet. Dann ist es zu spät, und der Teich muss völlig leergepumpt werden.

Winter
Im Winter gibt es nicht viel zu tun. Wir lassen die Teiche immer zufrieren. Flache Teiche bis etwa dreißig Zentimeter müssen Sie, der Fische und Frösche wegen, allerdings offen halten.

Hacken Sie niemals in das Eis. Die Erschütterungen verursachen bei Fischen und Fröschen für große Schäden.

Uferpflanzen, die nicht völlig winterfest sind (auch Hechtkraut), sollten die Wurzeln unter dem Eis haben. Im Winter können Sie sie tiefer stellen (etwa fünfzig Zentimeter) und im Frühling wieder nach oben holen.